Melancholie und Leidenschaft
(…) Die Musik ist intensiv. Dazu trägt Akkordeonist Andreas Hermeyer sowohl im Ensemble als auch solistisch bei. Seine Piazzolla-Interpretation gleicht einem Fado voller melancholischer Leidenschaft, ist sinnlich, sehnsüchtig. Es ist faszinierend, welche Mehrstimmigkeit und Rhythmen er im gleichzeitigen Wechselspiel von Bässen und Tasten dem Instrument entlockt.(...)
Lippstädter Zeitung (9. März 2010)
Akkordeon – Festival fasziniert das Moskauer Publikum
(…) Was den Künstler-Beitrag aus Deutschland anbetrifft, kann nicht deutlich genug darauf hingewiesen werden, daß deutsche Akkordeon-Virtuosen wahrlich nicht zuhauf bei internationalen Akkordeon-Festivals ihr Heimatland vertreten. Diesmal jedoch wurde der gehobenen Unterhaltungsmusik deutscher Provenienz in herausragender Weise Tribut gezollt. Andreas Hermeyer zählt zweifelsohne schon seit geraumer Zeit zu den absolut führenden Akkordeonisten der kultivierten Darbietung feiner Unterhaltungsmusik. Statt hohlen Oberflächenglamour an den Tag zu legen, überzeugt Hermeyer vollends durch künstlerische Qualität und Substanz. Für sein sehr kultiviertes, elegantes Spiel ist er in Deutschland bekannt geworden. Wenn Hermeyer sein Programm auch den Erwartungen des russischen Publikums angepasst hat, war doch deutlich zu spüren, daß seine dezent zurücknehmende Spielkultur im deutlichen Kontrast zu der seiner Mitstreiter stand. Dieses mag vielleicht erklären, daß ihm im Rahmen der Abschlussgala im legendären Tschaikowski-Konzertsaal als einzigem Musiker des Festivals eine ganz besondere akkordeonistische Anerkennung zuteil wurde: die Aufnahme in die von dem ukrainischen Musik-Promoter Jan Tabatschnik gegründete Liga der weltweit bedeutendsten Akkordeonisten(...) Ohne Übertreibung ist festzustellen: Die Würdigung der Akkordeonkunst Andreas Hermeyers im Rahmen dieses herausragenden Festivals kann als Glücksfall für die deutsche Akkordeokultur bezeichnet werden (…)
Intermusik (Ausgabe November 2008)
Ein Ausnahme-Duo mit fulminanten Spezialitäten
Konni Deppe & Andreas Hermeyer im Entertainment-Konzert
(...)Wer sich auf eine solche Spurensuche nach erlesenen Vokal-und Akkordeondarbietungen begeben hat, dürfte auf eine besonders beglückende Art fündig geworden sein, sofern er sich am Abend des 19.Septembers ins westfälische Lippstadt begeben hat. Dort war im etablierten Jazzclub „Werkstatt“ eine Formation zu hören, wie sie wohl kein zweites Mal in der gegenwärtigen Akkordeonszene zu finden ist: das Duo Konni Deppe (Gesang) und Andreas Hermeyer (Akkordeon), zwei wahre Ausnahmekünstlern, die sich gesucht und gefunden haben.(...)Echte Klangperlen förderten Deppe-Hermeyer zutage. Butterweich erklangen Jazz-Standards, Klassiker aus Kinofilm und Musical, Chansons und neu arrangierte Volkslieder(...)Deppe-Hermeyer warfen sich nicht nur musikalisch, sondern auch verbal die Bälle zu und nahmen mit dem Programm „All Through the Night“ das Publikum mit auf einen nachtaktiven Spaziergang durch die Genres und unterschiedlichsten stilistischen Sphären kultivierter Klänge. Derart ausgefeilte und eigensinnige Interpretationen scheinen ausgesprochen selten, sind vor dem musikalischen Hintergrund beider Künstler aber umso erklärlicher, vergegenwärtigt man sich jeweils den hochkalibrigen Werdegang von Konni Deppe und Andreas Hermeyer.(...)Hermeyers technisches Raffinement und seine stilistische Vielfalt zeitigten bei den Hörern ein jubilierendes Echo durch frenetischen Applaus.(...)Paradebeispiel mag da der Dean-Martin-Klassiker „Baby it´s cold outside“ sein, den Deppe-Hermeyer in der humorvollen Deutsch-Fassung Ralph Maria Siegels darboten – diesmal mit dem Akkordeonisten Andreas Hermeyer als ungeahnt trocken-komödiantischem Gesangspartner. Der abwechslungsreiche Abend glich somit einem musikalischen Füllhorn, von dem das Publikum nicht genug bekommen konnte.(...)
Intermusik (Ausgabe Oktober 2008)
(...)Hermeyer fährt in der „ Akkordeon -Rakete“ Achterbahn auf den Tasten, fegt hüpfend durch die Tonarten. Er lässt die Stimmungen eines Clowns in der Arena lebendig werden, zeigt neben technischem Raffinement die Vielfalt stilistischer Facetten (...)
Lippstädter Zeitung, 22.September 2008
Lippstädter Zeitung, 22.September 2008
(...)Nach den schmackhaften Canapés, die die Soester Tafel zubereitet hatte, und dem interessanten Lichtbildervortrag von Dieter Mathmann trat als Höhepunkt des Abends der Akkordeonist Andreas Hermeyer aus Lippstadt auf. Er nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte der deutschen Unterhaltungsmusik von den Anfängen in den 20er Jahren bis zur Gegenwart. Beginnend mit einem „Tanz des Lasters, des Grauens und der Ekstase“ von Anita Berber führte die musikalische Revue durch die Jahrzehnte. Zahlreiche bekanntere und unbekanntere Melodien stellte Hermeyer gekonnt in Medleys zusammen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer genossen sichtlich und hörbar diesen anregenden Ausklang des Herbstabends.
Soester Anzeiger, 31. Oktober 2007
Soester Anzeiger, 31. Oktober 2007
Alte Schlager im neuen Gewand
Konni Deppe und Andreas Hermeyer beim Jazz-Cocktail
Lage (ans). Wer in der Zieglerstadt Konni Deppe nicht kennt, ist entweder selbst schuld oder interessiert sich nicht für Musik. Schließlich ist sie eine von hier und hat mit ihrer wunderschönen Stimme schon bei so manchem JazzEvent im Technikum die Musikfreunde begeistert. Dem Jazzgesang gehörte bis dato Konni Deppes ganze Leidenschaft. Jetzt hat sie ein neues Terrain für sich entdeckt. Den alten deutschen Schlager, die schönen Lieder der zwanziger bis vierziger Jahre. Wenn ihr – wie beim jüngsten Jazz-Cocktail im Brinkmannschen Haus – so alte Zeilen wie „Bei Dir war ich endlich zu Haus“ über die Lippen kommen, getragen von einem zarten aber klaren, sauber geführten und doch leicht vibrierenden Ton, dann sind sie wieder so war, wie sie damals waren und wahrscheinlich immer bleiben werden.
Derjenige, der sie zu dieser Musik verführte, heißt Andreas Hermeyer. Und er spielt eben diese Musik, bei der einem der Hut hoch ginge, wenn man denn einen trüge, auf seinem Akkordeon so wahrhaftig und vor allem so gekonnt, daß sie eben nicht wie von gestern, sondern eher wie von morgen klingt. Die beiden sind nicht die einzigen, die sich daran erinnern, daß sie eine eigene Sprache sprechen...(...)
Lippische Landes-Zeitung, 29.Dezember 2006
Konni Deppe und Andreas Hermeyer beim Jazz-Cocktail
Lage (ans). Wer in der Zieglerstadt Konni Deppe nicht kennt, ist entweder selbst schuld oder interessiert sich nicht für Musik. Schließlich ist sie eine von hier und hat mit ihrer wunderschönen Stimme schon bei so manchem JazzEvent im Technikum die Musikfreunde begeistert. Dem Jazzgesang gehörte bis dato Konni Deppes ganze Leidenschaft. Jetzt hat sie ein neues Terrain für sich entdeckt. Den alten deutschen Schlager, die schönen Lieder der zwanziger bis vierziger Jahre. Wenn ihr – wie beim jüngsten Jazz-Cocktail im Brinkmannschen Haus – so alte Zeilen wie „Bei Dir war ich endlich zu Haus“ über die Lippen kommen, getragen von einem zarten aber klaren, sauber geführten und doch leicht vibrierenden Ton, dann sind sie wieder so war, wie sie damals waren und wahrscheinlich immer bleiben werden.
Derjenige, der sie zu dieser Musik verführte, heißt Andreas Hermeyer. Und er spielt eben diese Musik, bei der einem der Hut hoch ginge, wenn man denn einen trüge, auf seinem Akkordeon so wahrhaftig und vor allem so gekonnt, daß sie eben nicht wie von gestern, sondern eher wie von morgen klingt. Die beiden sind nicht die einzigen, die sich daran erinnern, daß sie eine eigene Sprache sprechen...(...)
Lippische Landes-Zeitung, 29.Dezember 2006
Die Sängerin und Kunstmalerin Anna-Katarina Hollmérus und ihr Ehemann, der Pianist Christian Beckers, sind die Entdeckung des Konzertabends am vergangenen Samstag. Das um den brillianten Akkordeonisten Andreas Hermeyer erweiterte Duo „Saimaa“ steht musikalisch auf höchstem Niveau und leistet mit sensitiv vorgetragenen Jazz-Balladen und original finnischen Liedern und Tangos einen exotisch klingenden Beitrag zur Weltkulturnacht im B3. (...) Das war das Signal für den am Trossinger Konservatorium ausgebildeten Andreas Hermeyer, der von nun an an seinem Akkordeon alle Register zog und dem gemeinsamen Vortragsabend virtuoses Leben luftig einhauchte. (...)
Haller Kreisblatt, 30. August 2006
Haller Kreisblatt, 30. August 2006
(...) Der überzeugenden Orchesterleistung setzte Akkordeonist Andreas Hermeyer einen exzellenten Solo-Vortrag entgegen. Mit atemberaubender Technik und überwältigender Vielfalt im musikalischen Ausdruck servierte der Gast aus Lippstadt extrovertierte Tastenflitzer. Speziell für ein Medley von Film-Melodien aus der Feder des Komikers Charlie Chaplin sowie eine unterhaltsame Einführung in den Harmonika-Jazz, wie ihn Albert Vossen im Berlin der 1930er Jahre verkörperte, erntete der 42-jährige Bravorufe und lang anhaltenden Applaus. (...)
Westfalen-Blatt, 13. März 2006
Westfalen-Blatt, 13. März 2006
(...) Der Überraschungsgast des Abends war der Solist Andreas Hermeyer. Er hat in Trossingen studiert, arbeitet als Lehrer an der Städtischen Musikschule Lippstadt und tritt seit einigen Jahren auch mit Soloprogrammen in Clubs auf. Man spürte: Hier ist ein Meister zu erleben, der sein Instrument nicht nur technisch bravourös beherrscht, sondern der es auch liebt und ihm seine schönsten Klangnuancen entlockt. Dazu wählt er dankbare Literatur wie Ausschnitte aus der Filmmusik zu Kommissar Maigret mit typisch französischem Flair, Filmmusik von Charlie Chaplin zu berühmten Streifen oder eine Pavane von Morton Gould. (...)
Die Glocke, März 2006
Die Glocke, März 2006
Von Hans Georg Brunner-Schwer, dem Altmeister der deutschen Jazzproduzenten, ist seine Vorliebe für swingende Pianisten bekannt; das Akkordeon spielt für den 77-jährigen Tonmeister aus dem Schwarzwald aber mindestens eine ebenso große Rolle. Vor vier Jahren wurde er erstmals auf Andreas Hermeyer aufmerksam. Der hatte vor zwei Jahrzehnten in Trossingen studiert - und weil der Sound Hermeyers dem Villinger Tonmeister so unter die Haut ging, reifte in ihm die Idee, eine CD mit ihm aufzunehmen. "Schwarzwald solo" heißt die Silberscheibe, die im vorigen Sommer in Villingen aufgenommen wurde und jetzt erschienen ist. Am Freitagabend konnte sich interessiertes Publikum im Villinger Jazzkeller von den virtuosen Fähigkeiten des 40-Jährigen überzeugen, der dort seine CD und seine Musik präsentierte.
Beschwingt und virtuos lässt er Melodien erklingen, die im vorigen Jahrhundert populär waren. Ob es nun Stücke aus den 20er Jahren von Albert Vossen sind, Broadway-Melodien oder die Musik aus Charlie-Chaplin-Filmen, Hermeyer trägt sein Repertoire fast schon mit missionarischem Eifer und in jedem Fall überzeugend vor. Mit präziser Fingerfertigkeit und einer ausgereiften Balgtechnik lässt er sein Instrument erklingen. Er geht auf in seiner Musik. Aber er spielt nicht nur. Er ist ein glänzender Moderator und versetzt auch verbal das Publikum in die Zeit zurück, in der die Musik des Abends entstand.[...]
Südkurier, 28. Septemper 2004
Beschwingt und virtuos lässt er Melodien erklingen, die im vorigen Jahrhundert populär waren. Ob es nun Stücke aus den 20er Jahren von Albert Vossen sind, Broadway-Melodien oder die Musik aus Charlie-Chaplin-Filmen, Hermeyer trägt sein Repertoire fast schon mit missionarischem Eifer und in jedem Fall überzeugend vor. Mit präziser Fingerfertigkeit und einer ausgereiften Balgtechnik lässt er sein Instrument erklingen. Er geht auf in seiner Musik. Aber er spielt nicht nur. Er ist ein glänzender Moderator und versetzt auch verbal das Publikum in die Zeit zurück, in der die Musik des Abends entstand.[...]
Südkurier, 28. Septemper 2004
[...] Andreas Hermeyer zeigte schließlich, was alles in seinem Akkordeon steckt, daß er einfach meisterlich beherrscht. [...]
Westfälische Nachrichten, 18. Mai 2004
Westfälische Nachrichten, 18. Mai 2004
[...] Andreas Hermeyer ist mittlerweile einer der bekanntesten Akkordeonisten überhaupt [...] Mit einem Jazz-Stück und dem Vossen-Medley "Im Örgelchen", ein "Tastenflitzer", der ins Berlin der 30er Jahre entführt, raubte er den fachkundigen Zuhörern den Atem. [...]
Die Glocke, 06. Mai 2004
Die Glocke, 06. Mai 2004
[...] Birgit Noll zitierte aus ihrer [Nathalie C. Barneys] Novelle "Meine Geliebte". Dazwischen spielte Andreas Hermeyer virtuos und mit unendlich viel Gefühl Akkordeon: wirbelnde Walzer und schräge Besinnungsstückchen. [...]
Neue Westfälische, 26. April 2004
Neue Westfälische, 26. April 2004
- Andreas Hermeyers variationsreiches Akkordeonspiel macht süchtig -
Konzert im Schloss Erwitte am 21. Februar 2003
[...] Er [Andreas Hermeyer] spielte Unterhaltungsmusik wie viele vor ihm. Schubert unterhielt seine Freunde mit seiner Musik. Mozarts Serenaden sollten unterhalten. Mit diesen klassischen Unterhaltungskünstlern hat Andreas Hermeyer eines gemeinsam: Er spielt so anspruchsvoll, so elegant und technisch so präzise, dass er süchtig macht. Man hört genau hin, wie er phrasiert, wie er die Melodien elegant umspielt oder variiert, wie er Walzerseligkeit in Melancholie verwandelt oder mit zarten Klangtupfern uns daran erinnert, dass auch das vordergründig Unscheinbare unsere Beachtung verdient. [...]
Lippstädter Zeitung, 27. Februar 2003
Konzert im Schloss Erwitte am 21. Februar 2003
[...] Er [Andreas Hermeyer] spielte Unterhaltungsmusik wie viele vor ihm. Schubert unterhielt seine Freunde mit seiner Musik. Mozarts Serenaden sollten unterhalten. Mit diesen klassischen Unterhaltungskünstlern hat Andreas Hermeyer eines gemeinsam: Er spielt so anspruchsvoll, so elegant und technisch so präzise, dass er süchtig macht. Man hört genau hin, wie er phrasiert, wie er die Melodien elegant umspielt oder variiert, wie er Walzerseligkeit in Melancholie verwandelt oder mit zarten Klangtupfern uns daran erinnert, dass auch das vordergründig Unscheinbare unsere Beachtung verdient. [...]
Lippstädter Zeitung, 27. Februar 2003
- Vielfarbiges Klanggemälde -
[...] Das letzte und interessanteste Werk des Abends: Ein Konzert für Streichorchester und Bandoneon des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla, dessen Solopart der Lippstädter Akkordeonsolist Andreas Hermeyer übernommen hatte. [...] Ein Spiel mit vielen Klangfarben und schmerzenden Akkorden. Eigenwilliger Rhythmus erklingt neben flirrenden Bewegungen und Tanzrhythmen. In diese Klänge ist das Akkordeon teils integriert, teils schwebt sein Klang über dem Orchester oder erklingt in mehreren Kadenzen solistisch. Andreas Hermeyer und das (um zahlreiche auswärtige Profis erweiterte) Lippstädter Kammerorchester boten dieses Psychogramm südamerikanischer Mentalität in beeindruckender Form.
Lippstädter Zeitung, 10. Februar 2003
[...] Das letzte und interessanteste Werk des Abends: Ein Konzert für Streichorchester und Bandoneon des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla, dessen Solopart der Lippstädter Akkordeonsolist Andreas Hermeyer übernommen hatte. [...] Ein Spiel mit vielen Klangfarben und schmerzenden Akkorden. Eigenwilliger Rhythmus erklingt neben flirrenden Bewegungen und Tanzrhythmen. In diese Klänge ist das Akkordeon teils integriert, teils schwebt sein Klang über dem Orchester oder erklingt in mehreren Kadenzen solistisch. Andreas Hermeyer und das (um zahlreiche auswärtige Profis erweiterte) Lippstädter Kammerorchester boten dieses Psychogramm südamerikanischer Mentalität in beeindruckender Form.
Lippstädter Zeitung, 10. Februar 2003
- Eigenwillig und stilsicher -
[...] Ob es nun Musik aus den Vierziger Jahren, den goldenen Fünfzigern oder lateinamerikanische Kompositionen waren, Andreas Hermeyer präsentierte sie stets stilsicher auf eigenwillige Art. Ungewöhnlich und sehr hörenswert war seine Umsetzung des klassischen Big-Band-Sounds für sein Instrument, angeregt durch ein Konzert von Barbra Streisand. [...]
Lippstädter Zeitung, November 2002
[...] Ob es nun Musik aus den Vierziger Jahren, den goldenen Fünfzigern oder lateinamerikanische Kompositionen waren, Andreas Hermeyer präsentierte sie stets stilsicher auf eigenwillige Art. Ungewöhnlich und sehr hörenswert war seine Umsetzung des klassischen Big-Band-Sounds für sein Instrument, angeregt durch ein Konzert von Barbra Streisand. [...]
Lippstädter Zeitung, November 2002
- Duo "Handy" spielte Jazz in ästhetisch vollendeter Form -
[...] Hermeyer und Hermes aber verzichten auf vordergründige Effekte. [...]
Wenn man die Augen schließt, meint man eine ausgewachsene Combo mit einem Virtuosen am Saxophon zu hören. Das liegt vor allem am differenzierten Spiel von Andreas Hermeyer, der seinem Akkordeon immer neue Klangfarben entlockt. [...]
Lippstädter Zeitung, August 2002
[...] Hermeyer und Hermes aber verzichten auf vordergründige Effekte. [...]
Wenn man die Augen schließt, meint man eine ausgewachsene Combo mit einem Virtuosen am Saxophon zu hören. Das liegt vor allem am differenzierten Spiel von Andreas Hermeyer, der seinem Akkordeon immer neue Klangfarben entlockt. [...]
Lippstädter Zeitung, August 2002
- Hermeyer gibt Konzert der Extraklasse -
"Hinhören allein genügte nicht. Hatte der Zuschauer noch vor dem Konzert gewisse Bilder im Kopf, musste er jetzt sämtliche Klischees schnöder Seemannsromantik bemühen, um sich seiner eben noch dagewesenen Vorurteile bewusst zu werden. Diese räumte Akkordeonist Andreas Hermeyer in der Kulturschiene nämlich bereits nach den ersten Klängen aus.
An Kaffeehäuser, Pariser Bars und so große Filme ließ sein erstes Soloprogramm "d'accord" schon eher denken. Hochkonzentriert, dabei jedoch unverkrampft, spielte er Stücke von Charlie Chaplin, der, so Hermeyer, die Musik zu seinen Filmen selbst komponiert hat. Es folgte ein eigens fürs Akkordeon bearbeitetes Medley von Barbara Streisand, Eric Saties "Petit ouverture a Danser", Franz Grothes langsamer Walzer "Illusion" aus dem gleichnamigen Film und "Ingas Nocturne", eine brillante Eigenkomposition Hermeyers.
Während der Lippstädter mit seinem Akkordeon beinahe eins zu werden schien, reflektierten die Chromflächen seines sehr teuer anmutenden Instrumentes die bunten Lichter der Bühnenscheinwerfer. Und die gebrochenen Spiegelungen glitten über die Gesichter der begeisterten Zuschauer, wie die Lichter einer Diskokugel. In einem unglaublich rasanten Tempo flogen die Finger seiner rechten Hand über die Tasten des Akkordeons, während die linke Hand des Musikschullehrers fast ebenso schnell die Knöpfe der Bassbegleitung drückte. Zwischendurch erzählte Andreas Hermeyer ebenso interessant wie charmant seinem Publikum jede Menge witzige Anekdoten und Hintergrundinformationen zu Musikern und Stücken. [...]
Westfälische Nachrichten, Juli 2002
"Hinhören allein genügte nicht. Hatte der Zuschauer noch vor dem Konzert gewisse Bilder im Kopf, musste er jetzt sämtliche Klischees schnöder Seemannsromantik bemühen, um sich seiner eben noch dagewesenen Vorurteile bewusst zu werden. Diese räumte Akkordeonist Andreas Hermeyer in der Kulturschiene nämlich bereits nach den ersten Klängen aus.
An Kaffeehäuser, Pariser Bars und so große Filme ließ sein erstes Soloprogramm "d'accord" schon eher denken. Hochkonzentriert, dabei jedoch unverkrampft, spielte er Stücke von Charlie Chaplin, der, so Hermeyer, die Musik zu seinen Filmen selbst komponiert hat. Es folgte ein eigens fürs Akkordeon bearbeitetes Medley von Barbara Streisand, Eric Saties "Petit ouverture a Danser", Franz Grothes langsamer Walzer "Illusion" aus dem gleichnamigen Film und "Ingas Nocturne", eine brillante Eigenkomposition Hermeyers.
Während der Lippstädter mit seinem Akkordeon beinahe eins zu werden schien, reflektierten die Chromflächen seines sehr teuer anmutenden Instrumentes die bunten Lichter der Bühnenscheinwerfer. Und die gebrochenen Spiegelungen glitten über die Gesichter der begeisterten Zuschauer, wie die Lichter einer Diskokugel. In einem unglaublich rasanten Tempo flogen die Finger seiner rechten Hand über die Tasten des Akkordeons, während die linke Hand des Musikschullehrers fast ebenso schnell die Knöpfe der Bassbegleitung drückte. Zwischendurch erzählte Andreas Hermeyer ebenso interessant wie charmant seinem Publikum jede Menge witzige Anekdoten und Hintergrundinformationen zu Musikern und Stücken. [...]
Westfälische Nachrichten, Juli 2002
[...] Für ein Akkordeon hat das Repertoire einen eher ungewöhnlichen Stilmix, der nicht in die üblichen Klischees über dies einst so populäre Instrument passt. Hermeyer zeigte meisterhaft, welche Möglichkeiten in der oft verkannten kleinen Schwester der Orgel stecken. Er setzt neue musikalische Akzente [...]
Münsteraner Zeitung, Juli 2002
Münsteraner Zeitung, Juli 2002
"Ein geläufiges und anmutiges Spiel ist das Markenzeichen des Lippstädter Akkordeon-Virtuosen Andreas Hermeyer. [...] Das bewies er auch bei seinem Konzert im Wadersloher Ratssaal.
Die Klangmalereien in dem kleinen Stück von der Katze, die gerne Walzer tanzte und sich dabei mit den Mäusen balgte, wird man so schnell nicht vergessen. Die flüchtig dahinhuschenden Musette-Klänge, die die Idylle eines großstädtischen Boulevards oder eines Parks zeichnen und schon im Augenblick ihres Entstehens wieder Vergangenheit werden, dürften die Zuhörer lange im Ohr behalten.
Andreas Hermeyer spielte auch einige "Durchhalte-Schlager" aus der Kriegszeit. Er kommentierte diese gewollt optimistischen Klänge, die das Volk bei Laune halten sollten, ausführlich. [...]
Das Konzert endete mit Kompositionen Charlie Chaplins und deutschen Jazz-Schlagern der Nachkriegszeit. Die Zuhörer des voll besetzten Rathaussaals spendeten begeisterten Beifall. [...]"
Die Glocke, September 2001
Die Klangmalereien in dem kleinen Stück von der Katze, die gerne Walzer tanzte und sich dabei mit den Mäusen balgte, wird man so schnell nicht vergessen. Die flüchtig dahinhuschenden Musette-Klänge, die die Idylle eines großstädtischen Boulevards oder eines Parks zeichnen und schon im Augenblick ihres Entstehens wieder Vergangenheit werden, dürften die Zuhörer lange im Ohr behalten.
Andreas Hermeyer spielte auch einige "Durchhalte-Schlager" aus der Kriegszeit. Er kommentierte diese gewollt optimistischen Klänge, die das Volk bei Laune halten sollten, ausführlich. [...]
Das Konzert endete mit Kompositionen Charlie Chaplins und deutschen Jazz-Schlagern der Nachkriegszeit. Die Zuhörer des voll besetzten Rathaussaals spendeten begeisterten Beifall. [...]"
Die Glocke, September 2001
In der großen Kirche erklang dann die "kleine Schwester" der großen Orgel: das Akkordeon, das nur über Zungenregister verfügt, aber in den Händen eines Profi-Musikers zu einem Konzertinstrument wird. Andreas Hermeyer, Dozent für Akkordeon an der städtischen Musikschule, spielte vier Werke aus dem 20. Jahrhundert."
Lippstädter Zeitung, Juni 2000
Lippstädter Zeitung, Juni 2000
"[...] erlebte eine klangliche Farbigkeit, jenseits aller Mainstream-Musik. Hermeyer stellt gerade die Vielseitigkeit dieses oft verkannten Instruments heraus."
Soester Anzeiger, August 1999
Soester Anzeiger, August 1999
"Eine Komposition erfuhr eine öffentliche Premiere: "Andys Mambo", komponiert von Guido Schlegel, der auch die Big-Band sicher leitete. Mit diesem Arrangement zeigte vor allem der Akkordeonspieler Andreas Hermeyer virtuos die Ausdrucksmöglichkeiten seines Instruments im Bereich des Latin-Jazz, fernab aller Volksliedtümelei. Bleibt abschließend die Frage: Was kann noch im nächsten Jahr beim "Jazz im Foyer" kommen?"
Lippstädter Zeitung, November 1998
Lippstädter Zeitung, November 1998
"Andreas Hermeyer spielte auf dem Akkordeon Stravinskijis ironisch verspielte Auseinandersetzung mit dem Thema "Tango". Rhythmus und Melodie werden schon im Entstehen in Frage gestellt und verfremdet, enden in schrillen Mißklängen und finden erst am Ende zu sich selbst. Fern von jeder Quetschkommoden-Romantik präsentierte Andreas Hermeyer die wirklichen Qualitäten seines Instruments."
Lippstädter Zeitung, Juli 1997
Lippstädter Zeitung, Juli 1997
"Neben dem eindrucksvollen a cappella Gesang der Vokalisten verzauberte Andreas Hermeyer mit seinem Akkordeon die begeisterten Zuhörer. [...] stellte er nach der Pause deutsche Volksweisen vor, originell und eigenwillig mit Jazz- und Bluesfragmenten neu arrangiert."
Lippstädter Zeitung, August 1997
Lippstädter Zeitung, August 1997
"Am Solo-Akkordeon glänzte Andreas Hermeyer. Der junge Virtuose ließ deutlich werden, wieviel Fingerfertigkeit und technische Brillianz das Spiel auf dem Akkordeon verlangt, wenn es meisterlich vorgetragen wird. [...]"
Die Glocke, 1984
Die Glocke, 1984

